Hagelschäden 2022

Zahlreiche Gewitter ab Ende Mai führten zu teilweise erheblichen Schäden verteilt im gesamten Geschäftsgebiet. Bis Anfang Juli wurden 200 Schäden bei der Hagelgilde registriert und bearbeitet.
Erste Schadenmeldungen erreichten uns vom 27.05. von der nördlichen Probstei über Ostholstein, Nordwestmecklenburg und entlang der Ostseeküste von Mecklenburg-Vorpommern. Hier war sehr häufig Raps betroffen mit Anschlägen auf den Schoten. Nach der zügigen Vorbesichtigung Anfang Juni wird die abschließende Besichtigung und Regulierung etwa Mitte Juli erfolgen.
Weitere regional sehr begrenzte Schadenmeldungen erhielten wir im Laufe des Junis aus dem gesamten südlichen Schleswig-Holstein, aus Vorpommern und der Uckermark.
Hauptschadentag bisher war der 24. Juni mit 68 Schadenmeldungen vom südlichen Dithmarschen, entlang der Westküste bis an die dänische Grenze. Schwerpunkt war das südliche Dithmarschen mit schweren Schäden im Gemüse, aber auch im Getreide.
Wenige Tage später schädigte ein Hagelschauer sehr regional die Druschfrüchte in der Region Satow in Mecklenburg-Vorpommern. Hier wurden Schäden in Höhe von knapp 300.000€ aufgenommen.
Wie gewohnt wurden die Schäden schnell und kompetent von unseren Schätzern aufgenommen und bewertet.

Hagelgilde VVaG mit Beitragsrückerstattung

Diese gute Nachricht für die Mitglieder der Hagelgilde konnte Vorstandsvorsitzender Henning Pfitzner auf der Mitgliedervertreterversammlung am 08.03. in Strenglin verkünden:

Die Beitragsrückerstattung wird 5,5 % der Jahresnettoprämie 2021 betragen und mit der Abschlagrechnung 2022 verrechnet.

Insgesamt konnte der Vorstand von einem positiven Geschäftsverlauf berichten, versicherte Fläche und Versicherungssumme sind gestiegen wohingegen die Schadenquote unterdurchschnittlich ausfiel. Das positive Ergebnis und die gute Arbeit des Vorstandes konnte auch der Wirtschaftsprüfer Herr Butenschön (rt Revision + Treuhand GmbH & Co. KG) bestätigen und ein Volltestat erteilen. Auch die Rechnungsprüfer der Hagelgilde hatten keine Beanstandungen, sodass Vorstand und Aufsichtsrat entlastet werden konnten.

Mit Blick auf die Zukunft wurde Herr Henrik Nitz zum stellvertretenden Vorstandsmitglied bestellt. Herr Nitz ist seit 2014 bei der Hagelgilde beschäftigt und wird wie auch bisher im Außendienst für Mecklenburg – Vorpommern, Brandenburg, Hamburg und das südöstliche Schleswig – Holstein zuständig sein. Als Generalschätzer wurde Herr Frank Lübbers aus Labenz neu gewählt.

Darüber hinaus beschloss die Versammlung die Einführung der neuen Versicherungslösung Hagelgilde plus Elementar. Hierüber können sich die Mitglieder gegen die Gefahren Sturm, Starkregen und Spätfrost jährlich durch Auswahl im Anbauverzeichnis absichern. Zusammen mit Hagelgilde plus Aqua Flex, der indexbasierten Versicherung gegen Trockenheit und Nässe, bietet die Hagelgilde damit umfassenden und bedarfsorientierten Schutz gegen Elementargefahren.

In seinem Schlusswort äußerte sich Aufsichtsratsvorsitzender Eucken Wollatz erfreut, dass man nach 2 Jahren wieder in Präsenz tagen konnte und dankte allen Anwesenden für ihr Engagement für die Hagelgilde.

Bilanz 2021

Traditionell ist der Beginn des neuen Jahres die Zeit Rückschau auf das vergangene Jahr zu halten und einen Ausblick in das neue Jahr zu geben.

Das Jahr 2021 war wie bei uns allen auch bei der Hagelgilde von den Auswirkungen des Corona Pandemie geprägt. Insbesondere der persönliche Kontakt zu unseren Mitgliedern war leider nur eingeschränkt möglich. Die gemeldeten Schäden konnten alle zeitgerecht abgearbeitet und reguliert werden. Hierfür dankt der Vorstand nochmals allen Schätzern für ihre Einsatzbereitschaft.
Insgesamt wurden 222 Schäden gemeldet, die zu einer Schadenssumme von 1,1 Mio. Euro führten. Damit konnte die Hagelgilde ein leicht unterdurchschnittliches Schadenjahr verzeichnen.
Aufgrund dessen können die Rücklagen erneut gestärkt werden und bereits im ersten Jahr das neu geschaffene Instrument der Beitragsrückerstattung zur Anwendung kommen. Die Höhe der Rückerstattung steht noch nicht endgültig fest wird aber über 5 Prozent der Jahresprämie 2021 betragen und mit der Abschlagrechnung 2022 verrechnet.

Weiterlesen „Bilanz 2021“

Vorweihnachtliche Grüße

Sehr geehrte Mitglieder, sehr geehrte Interessenten,

Kerzenschein, der wärmende Duft von Bratäpfeln, Lebkuchen, Tannennadeln, dampfende Teetassen. Wir wünschen Ihnen eine gemütliche, beglückende Weihnachtszeit mit vielen Momenten, die zum Innehalten einladen und Ihnen Freude und Entspannung bringen.

Für das neue Jahr 2022, das nun bald anbricht, wünschen wir Ihnen Glück, Erfolg und natürlich viel Gesundheit. Wir bedanken uns für Ihre Treue, die partnerschaftliche Zusammenarbeit und für das uns entgegengebrachte Vertrauen.

Mit vorweihnachtlichen Grüßen,

Ihre
HAGELGILDE – Versicherungs-Verein a.G.
Ihr Spezialversicherer für die Landwirtschaft im Norden

Ernte geht dem Ende entgegen

Trotz mancher regenbedingten Unterbrechung biegt die Ernte der Mähdruschfrüchte in den meisten Regionen unseres Geschäftsgebietes auf die Zielgerade ein. Durch die unbeständige Wetterlage kam es auch im August zu vereinzelten Hagelereignissen, die zu entsprechenden Schadenmeldungen führten.

Insgesamt kann für die diesjährige Saison zur Zeit von einer durchschnittlichen Schadenlage gesprochen werden. Bei der Verteilung der Schäden zeigte sich erneut, dass auch in diesem Jahr wieder Regionen stärker betroffen waren, die seit längerer Zeit von Hagelschäden verschont wurden.

Einmal mehr erweist sich damit, wie unberechenbar das Wettergeschehen und wie notwendig die Hagelversicherung ist.

Erneut Hagelschäden – diesmal in erntereife Bestände

Die Schätzer haben die Erntepause nach dem Drusch der Gerste genutzt, um die Schäden, die im Laufe des Frühjahres aufgetreten und vorbesichtigt worden sind, endgültig zu bewerten.

Am Sonntag, den 25.07. und am Montag den 26.07., zogen dann erneut Gewitter über das Geschäftsgebiet. Es waren sehr regional Flächen nördlich von Hamburg, in Nordfriesland und in einem Streifen von Lübeck bis Kiel sowie vereinzelt in Mecklenburg – Vorpommern betroffen.
Ca. 50 Schadenmeldungen gingen für diese beiden Tage bei uns ein, betroffen waren hauptsächlich erntereifer Raps aber auch Getreide, hier insbesondere Hafer, sowie Mais.
Bei einzelnen Maisflächen waren Sturmschäden zu verzeichnen.

Unsere Schätzer konnten die unmittelbar zur Ernte anstehenden Flächen noch am Tag der Schadenmeldung bzw. am folgenden Tag besichtigen und freigeben. Es wurden Schadenquoten bis zu 80 % im Raps festgestellt. Die übrigen Flächen werden bis zum Wochenende ebenfalls besichtigt sein. Somit konnte die Hagelgilde – Gemeinschaft einmal mehr ihre Schnelligkeit, Flexibilität und Schlagkraft unter Beweis stellen.

Der Innendienst hat nach Vorlage der Besichtigungsprotokolle bereits fast alle Schäden abgerechnet, so dass die erste Hälfte der Entschädigungen bereits in der kommenden Woche an die betroffenen Mitglieder ausbezahlt werden.

Wetterverlauf ähnlich wie 2019

Die Unwetter der letzten Wochen haben regional und kleinräumig zu Hagelschlag geführt. Schadenmeldungen erhielten wir aus unserem gesamten Geschäftsgebiet. Insgesamt wurden 58 Schäden mit einer geschädigten Fläche auf ca. 1.600 ha von unseren Mitgliedern gemeldet und bereits durch unsere Schätzer besichtigt.

Der Wetterbericht sagt erneut zum Wochenende örtlich Unwetter voraus, sodass mit weiteren Schäden gerechnet werden muss. Die Wetterlage und der bisherige Verlauf erinnern damit an das Jahr 2019.

Vorstandsvorsitzender H. Pfitzner weist in diesem Zusammenhang nochmals auf die Wichtigkeit eines aktuellen Anbauverzeichnisses hin und fügte hinzu: „Auch wenn wir auf Basis des letzten vorliegenden Anbauverzeichnisses regulieren, so könnten die Versicherungssummen des letzten Jahres derzeit zu knapp ausfallen. Wir sehen in den Anbauverzeichnissen für 2021 einen Anstieg der Versicherungssummen für Getreide von 10 bis 12% und beim Raps sogar von gut 20%.“

Erste Schäden gemeldet

Nach den Gewittern am Himmelfahrtswochenende erhielten wir die ersten Schadenmeldungen des Jahres. Betroffen war vor allem Raps, der sich überwiegend in der Vollblüte befindet. Wie gewohnt haben sich unsere Schätzer zeitnah bei den Geschädigten gemeldet und den Schaden mit einer Vorbesichtigung vor Ort aufgenommen.

In diesem Zusammenhang möchten wir vor dem Hintergrund der im Vergleich zu den Vorjahren gestiegenen Preise und der auf vielen Betrieben um neue Kulturen erweiterten Fruchtfolge an die Einreichung der Anbauverzeichnisse erinnern, damit es im Schadenfall nicht zu Problemen kommt. Für diejenigen, die bereits ihr Anbauverzeichnis eingereicht haben, besteht die Möglichkeit die Versicherungssumme anzupassen. Eine Erhöhung ist jederzeit möglich, soweit noch kein Schaden aufgetreten ist.

Aktuelles Mai 2021

Wie jedes Jahr stellen derzeit die Anbauverzeichnisse für 2021 einen Schwerpunkt unserer Arbeit dar. Erfahrungsgemäß, so auch dieses Jahr, werden sehr viele Anbauverzeichnisse erst im Mai eingereicht.
Die gestiegenen Preise und die überwiegend guten Bestände finden in den bisher eingereichten Anbauverzeichnissen in höheren Versicherungssummen ihren Niederschlag. Viele Betriebe haben auch ihre Fruchtfolgen um für sie neue Kulturen erweitert, diese sind nicht in der Vorausdeckung eingeschlossen. Daher bitten wir Sie, in ihrem eigenen Interesse, ihre Anbaudaten möglichst frühzeitig, spätestens bis zum 15. Mai, einzureichen, damit Ihre Ernte gut abgesichert ist.
Mit wenigen Klicks auf www.hagelgilde-online.de oder klassisch per Papier ist das schnell erledigt.

Selbstverständlich steht Ihnen das Team der Hagelgilde wie gewohnt zu allen Themen, wie z. B. den Tarifvarianten oder unsere Niederschlagsversicherung AQUA FLEX, rund um ihre Ernteversicherung zur Verfügung.

Hagelschäden im Juni halten Schätzer auf Trab

Während die Gerstenernte inzwischen abgeschlossen ist und die Weizen- und Rapsernte läuft, haben auch die Schätzer der Hagelgilde ihre Hausaufgaben gemacht und die vielen Schäden aus dem Juni in Getreide und Raps endgeschätzt. 10.000 Hektar wurden im Laufe des ersten Halbjahres in der Geschäftsstelle als geschädigt gemeldet. Schwerpunkt hierbei waren der 6., 12., 15. und 19. Juni. Die betroffenen Regionen ziehen sich von der Elbmarsch über den Mittelrücken Schleswig- Holsteins, nach Nordwestmecklenburg, die Müritz-Region und die nördliche Uckermark.

Weiterlesen „Hagelschäden im Juni halten Schätzer auf Trab“