Geschichte

Die Hagelgilde und die Landwirtschaft im Norden –
eine Beziehung mit Geschichte

Als Spezialversicherer für die Landwirtschaft können wir auf eine über 200-jährige Beziehung zur Landwirtschaft im Norden zurückblicken.

Sicherheit gegen Ernteausfällen seit über 200 Jahren!


Bereits 1811 wurde die Hagelgilde, damals unter dem Namen «Hagel Assekuranz Gesellschaft», als Selbsthilfeeinrichtung von Landwirten für Landwirte gegründet. Im Fokus der Selbsthilfeeinrichtung stand damals schon die Absicherung gegen Ernteausfällen durch Hagelschäden – und damit auch die Absicherung von Existenzen.



Selbsthilfeeinrichtungen – also der Aufbau von Gemeinschaften, die sich gegenseitig (finanzielle) Hilfe versprachen, wenn unvorhersehbare Ereignisse eintrafen – waren damals besonders wichtig in der Landwirtschaft, da es keine sozialen Netze gab, wie wir sie heute kennen. Wenn die Einkommensgrundlage zum Beispiel durch Ernteausfälle oder Feuer entfiel, war der Weg in die Armut vorprogrammiert.

Die aus diesen ersten Selbsthilfeeinrichtungen hervorgegangenen Gilden und Vereine auf Gegenseitigkeit sind im Grunde die ursprüngliche Basis dessen, was wir heute als Versicherungen oder Assekuranzen kennen.

Das Prinzip einer Versicherungsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit findet man entsprechend heute häufig im ländlichen Raum.

Heute ist die Hagelgilde als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit die zweitälteste Hagelversicherung überhaupt. Und auch heute noch gilt für uns das Prinzip eines Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit. Mit einer klaren Mitgliederstruktur sind alle Versicherten schließlich Mitglieder und damit auch Eigentümer der Hagelgilde. Es müssen keine kurzfristigen Aktionärsinteressen befriedigt werden – wir können es uns erlauben, in Generationen zu denken. Auch das verbindet uns mit der Landwirtschaft.

Die Tarifvarianten der Hagelgilde basieren auf dem Solidaritäts-Prinzip unseres Versicherungsvereins auf
Gegenseitigkeit, bei dem alle Versicherten viel mehr als Kunden sind. Sie sind Mitglieder!