Hagelgilde VVaG stellt sich der Digitalisierung

Die Digitalisierung ist aus unserem Arbeitsalltag nicht mehr weg zu denken. Die EDV bestmöglich zu schützen und sensibel mit den anvertrauten Daten und Informationen um zu gehen, gehören natürlich auch dazu. Dabei steht der Service als Vorteil zum Wohl der versicherten Mitglieder bei der Hagelgilde immer im Mittelpunkt.

2018 war bestimmt von der neuen Datenschutzgrundverordnung. Nahezu alle Unternehmen und Vereine mussten Formulare und interne Abläufe anpassen bzw. Änderungen an ihrer EDV durchführen. Dazu gehört auch eine umfangreiche Dokumentation aller Daten-Verarbeitungen. Für die Hagelgilde als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit war ein sensibler Umgang mit den personenbezogenen Daten ihrer Mitglieder und Interessenten schon immer selbstverständlich, jetzt musste dies nur noch in geforderter Form zu Papier gebracht werden.

Für die Versicherungswirtschaft und damit auch für die Hagelgilde kam mit der „VAIT“ (Versicherungsaufsichtliche Anforderungen an die IT) der Aufsichtsbehörde Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) eine weitere Verwaltungs-Aufgabe hinzu. Nach den Banken hatte sich die Versicherungsaufsicht die EDV der Versicherungsgesellschaften als besonders schutz- und überwachungsbedürftig vorgenommen. Umfangreiche Dokumentationen sollen IT Strategie, Überwachung, Datensicherheit und Benutzerrechte aufzeichnen. Als regional tätiger Spezialist für (nur eine Sparte) Hagelversicherung bedeutet dies einen enormen Aufwand an Dokumentationen und Berichten.

Im Sommer 2018 konnte das nächste Projekt in der Planung des Vorstandes erfolgreich umgesetzt werden. Die Einführung eines optischen Archivs hilft dabei, noch effizienter arbeiten zu können. Der vorher beschriebene Datenschutz und die Datensicherheit spielen dabei natürlich eine wichtige Rolle. Außerdem sollen etliche Meter Aktenlager auf Festplattengröße komprimiert (eingescannt) werden. Dies geht nicht von heute auf morgen und wird sicherlich, da es neben der normalen Arbeit geschieht, über mehrere Jahre erfolgen.

Als weitere Schritte plant der Vorstand die Unterstützung der Schätzer-Tätigkeit auf dem Feld. Die Hilfe von Drohnen für den Blick von oben auf das Schadengeschehen erfolgte 2017 noch versuchsweise und gehört seit 2018 zum „Fuhrpark“ der Hagelgilde. Darüber hinaus sind weitere elektronische Hilfsmittel zur Schadenbearbeitung (Tablet bzw. Handy) in der Vorbereitung.

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