Prämiensatz wurde leicht gesenkt

In seinem Jahresbericht für 2016 konnte der Vorstandsvorsitzende der Hagelgilde VVaG, Hening Pfitzner, den Teilnehmern der jährlichen Mitglidervertreterversammlung in Strenglin bei Bad Segeberg mit Stolz über das abgelaufene Geschäftsjahr berichten.

Der Umfang der versicherten Fläche konnte weitestgehend konstant gehalten werden obwohl einige Flächen aufgrund der Greeningvorgabe stillgelegt wurden und damit aus der Versicherung ausgeschieden sind. Entsprechend der Marktpreisentwicklung an den Rohstoffmärkten für Getreide und Raps gingen die Versicherungssummen um 11,5% zurück. Die Anzahl der Mitglieder liegt bei gut 3.000 Betrieben.

Aufgrund des unterdruchschnittlichen Schadengeschehens im abgelaufenen Jahr konnte der Prämiensatz für alle Mitgleider leicht gesenkt werden. Somit reduzierte sich die eingenommene Prämie um 500.000 € auf 3 Mio. € im Berichtesjahr. Als Selbsthilfeeinrichtung ohne Gewinnzielungsabsichten konnten zusätzlich aber auch die Rücklagen gestärkt werden.

Im Gechäftsjahr 2016 wurden 227 Schäden von 27 Schadentager angemeldet, die vor Ort abgeschätzt wurden. Hauptschäden traten im Juli mit Hagelunwettern und Stürmen auf. Insgesamt wurden knapp 1,4 Mio. € an Entschädigungsleistungen für Hagelschäden sowie Sturmschäden an die betroffenen Mitglieder ausgezahlt. Zudem hat die Hagelgilde ihre Tarife komplett überarbeitet. Mit neuen Tarifvarianten kann noch genauer dem unterschiedlichen Risikoempfinden der Betriebsleiter Rechnung getragen werden. Es stehen unterschiedliche Schadeneinstiegsgrenzen zwischen den (im Marktvergleich) sehr niedrigen 5% bis zu 20% zur Verfügung.


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